Preussische Soldaten
Dänischer Soldat

1864 erleben

Das Geschichszentrum besteht zu gleichen Teilen aus lebendiger Erzählung , Dingen die man anfassen kann und Stätten und Rekonstruktionen, in denen man herumgehen kann. All das ist kombiniert mit einer lebendigen Medienshow, wo man sich mitten in den Begebenheiten befindet, wie sie sich in den Tagen vor und am Tage des endgültigen Angriffes auf die Düppelstellung abspielten.

Es folgen einige der Themen, die man erlebt bei einem Besuch im

Geschichtszentrum Dybbel Banke
(Düppeler Schanzen)

Schauen Sie auch ein Film über das Geschichtszentrum.

 

Einleitung

  • Warum gab es 1864 Krieg?
  • Wer war beteiligt?
  • Wie war der Kriegsverlauf?
  • Warum brauchten die Preußen so lange Zeit, um die dänischen Stellungen auf den Düppeler Schanzen einzunehmen?
Diese und viele andere Fragen werden im ersten Vorführraum „Modelhallen" des Geschichtszentrums beantwortet. Hier wird auf dem großen Videoschirm und mit Hilfe eines großen Landschaftsmodells die 10-wöchige Belagerung der Düppelstellung erläutert


An der Front

Man geht zusammen mit den dänischen Soldaten während der Belagerung im dänischen Schützengraben in Deckung. Granatsalven von den schweren preußischen Belagerungsgeschützen auf den Halbinsel Broager hört man rundherum einschlagen. Mit Hilfe einer alten Fotografie haben wir eine fast lebendige Szene von einer dänischen Kampfstellung rekonstruiert. Niedergeduckt in der von Granaten zerfurchten Landschaft warten tausende dänischer Soldaten auf den Sturmangriff der Preußen, der unmittelbar bevorsteht. Vor der Stellung der Dänen liegen weit mehr preußischen Soldaten – genauso angespannt und voller Angst wie die Dänen- auf das entscheidende Kommando.


Die Erzählung

Die lebendige Erzählung steht im Zentrum eines Besuches im Geschichtszentrum. In der Soldatenbaracke des Zentrums kann man Beispiele von Granaten, Waffen und anderer Ausrüstung in die Hand nehmen. Man kann sehen, was dänische und preußische Soldaten mit sich führten und wir erzählen an Hand von Tagebüchern und Erinnerungen vom Alltag im Kriege.


Düppel heute

Wenn man in der Landschaft gräbt, findet man immer noch unwahrscheinlich große Mengen von Granatsplittern aus der Zeit. Während der Kämpfe um die Düppeler Schanzen waren 80 – 90.000 Granaten verschossen....

Hier ein Blindgänger (eine nicht explodierte Granate) von 6 kg Gewicht. Im Geschichtszentum kann man Geschichte anfassen!


In den Schanzen

Die großen Kanonen waren nicht leicht zu bewegen, aber sie geben einen Fingerzeig, wie sich die Soldaten fühlen mussten wenn der Feind mit noch größeren Geschützen auf sie feuerte.


Schwarzpulverschützen

Mit etwas Glück trifft man im Zentrum freiwillige Mitglieder des Vereins „Slesvigske Sortkrudtskytter" (Schleswigsche Schwarzpulverschützen), die mehrmals im Jahr das Geschichtszentrum besuchen. Am 18. April jeden Jahres haben wir außerdem Besuch eines entsprechenden Vereins aus Deutschland, die selbstverständlich als preußische Soldaten Anno 1864 auftreten. Aber heute treffen wir uns friedlich und freundschaftlich auf den Düppeler Schanzen!


Der Film „Stormdagen" (Sturmtag)

Die Schlacht am 18. April wurde für Dänemark die blutigste der neueren Zeit und die letzte größere kriegerische Auseinandersetzung auf dänischem Boden. Viele der Soldaten, die wir am Abend des 17.April in die Schanzen ziehen sehen, kommen niemals zurück. In einer 17-minutigen Tonbildschau wird dem Betrachter der Tag näher gebracht, an dem eine preußische Übermacht am 4 Uhr morgens alle Mittel einsetzt, die dänische Verteidigung zu brechen und die Düppeler Schanzen nach 10-tägiger Belagerung zu stürmen.


Für alle etwas

Für die kleineren Besucher haben wir einen großen Sandkasten eingerichtet. Das Modelspielzeug darin ist von der Geschichte und der Umgebung Düppels inspiriert. Zu gewissen Zeiten können sie einen Metalldetektor ausprobieren, um Gegenstände, die im Sand verborgen sind, zu finden.


Düppel, das ist auch großartige Landschaft.

Das Geschichtszentum Dybbøl Banke liegt in einer der schönsten Eiszeitlandschaften Dänemarks am Rande der Stadt Sønderborg und mit einer beeindruckenden Aussicht über die Bucht Vemmingbund und die Flenburger Förde. An einem klaren Tag erkannt man die deutsche Küste am Horizont. Empfehlenswert ist eine Wanderung entlang der früheren Schanzenstellungen, der markierten Feuerlinien, der Reste der gesprengten Pulvermagazine, der Gemeinschaftsgräber. Über den Wiesen hört man die Lerche singen und vielleicht ist dann die Zeit für ein Picknick am Wegrand.

Willkommen copyright: Historiecenter Dybbøl Banke