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Einleitung
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An der FrontMan geht zusammen mit den dänischen Soldaten während der Belagerung im dänischen Schützengraben in Deckung. Granatsalven von den schweren preußischen Belagerungsgeschützen auf den Halbinsel Broager hört man rundherum einschlagen. Mit Hilfe einer alten Fotografie haben wir eine fast lebendige Szene von einer dänischen Kampfstellung rekonstruiert. Niedergeduckt in der von Granaten zerfurchten Landschaft warten tausende dänischer Soldaten auf den Sturmangriff der Preußen, der unmittelbar bevorsteht. Vor der Stellung der Dänen liegen weit mehr preußischen Soldaten – genauso angespannt und voller Angst wie die Dänen- auf das entscheidende Kommando. |
Die Erzählung
Die lebendige Erzählung steht im Zentrum eines Besuches im Geschichtszentrum. In der Soldatenbaracke des Zentrums kann man Beispiele von Granaten, Waffen und anderer Ausrüstung in die Hand nehmen. Man kann sehen, was dänische und preußische Soldaten mit sich führten und wir erzählen an Hand von Tagebüchern und Erinnerungen vom Alltag im Kriege.
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Düppel heute
Wenn man in der Landschaft gräbt, findet man immer noch unwahrscheinlich große Mengen von Granatsplittern aus der Zeit. Während der Kämpfe um die Düppeler Schanzen waren 80 – 90.000 Granaten verschossen....
Hier ein Blindgänger (eine nicht explodierte Granate) von 6 kg Gewicht. Im Geschichtszentum kann man Geschichte anfassen! |
In den SchanzenDie großen Kanonen waren nicht leicht zu bewegen, aber sie geben einen Fingerzeig, wie sich die Soldaten fühlen mussten wenn der Feind mit noch größeren Geschützen auf sie feuerte. |
SchwarzpulverschützenMit etwas Glück trifft man im Zentrum freiwillige Mitglieder des Vereins „Slesvigske Sortkrudtskytter" (Schleswigsche Schwarzpulverschützen), die mehrmals im Jahr das Geschichtszentrum besuchen. Am 18. April jeden Jahres haben wir außerdem Besuch eines entsprechenden Vereins aus Deutschland, die selbstverständlich als preußische Soldaten Anno 1864 auftreten. Aber heute treffen wir uns friedlich und freundschaftlich auf den Düppeler Schanzen! |
Der Film „Stormdagen" (Sturmtag)
Die Schlacht am 18. April wurde für Dänemark die blutigste der neueren Zeit und die letzte größere kriegerische Auseinandersetzung auf dänischem Boden. Viele der Soldaten, die wir am Abend des 17.April in die Schanzen ziehen sehen, kommen niemals zurück. In einer 17-minutigen Tonbildschau wird dem Betrachter der Tag näher gebracht, an dem eine preußische Übermacht am 4 Uhr morgens alle Mittel einsetzt, die dänische Verteidigung zu brechen und die Düppeler Schanzen nach 10-tägiger Belagerung zu stürmen. |
Für alle etwasFür die kleineren Besucher haben wir einen großen Sandkasten eingerichtet. Das Modelspielzeug darin ist von der Geschichte und der Umgebung Düppels inspiriert. Zu gewissen Zeiten können sie einen Metalldetektor ausprobieren, um Gegenstände, die im Sand verborgen sind, zu finden. |
Düppel, das ist auch großartige Landschaft.
Das Geschichtszentum Dybbøl Banke liegt in einer der schönsten Eiszeitlandschaften Dänemarks am Rande der Stadt Sønderborg und mit einer beeindruckenden Aussicht über die Bucht Vemmingbund und die Flenburger Förde. An einem klaren Tag erkannt man die deutsche Küste am Horizont. Empfehlenswert ist eine Wanderung entlang der früheren Schanzenstellungen, der markierten Feuerlinien, der Reste der gesprengten Pulvermagazine, der Gemeinschaftsgräber. Über den Wiesen hört man die Lerche singen und vielleicht ist dann die Zeit für ein Picknick am Wegrand. |
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